Pilgergruppe beim ehemaligen Krematoriumsgebäude des KZ Melk 1948
Objekt 10 der Birago-Kaserne Melk - ehemalige Häftlingsunterkunft mit NS-Inschriften
DENKMALGESCHÜTZT

MELK

KONZENTRATIONSLAGER-GEDENKSTÄTTE MELK

Geschichte des Konzentrationslagers und Gedenkkultur

In Melk existierte zwischen April 1944 und April 1945 eines der größten Mauthausen-Außenlager mit rund 14.300 KZ-Häftlingen, fast 5.000 von ihnen wurden ermordet.

Im Rahmen des Tag des Denkmals erwartet die Teilnehmer:innen ein Rundgang mit der Zeithistorikerin Christina Kandler (wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zeithistorischen Zentrums Melk), der sich der Geschichte des Lagers sowie der Entwicklung der Gedenkkultur am Ort des ehemaligen Konzentrationslagers widmet. Zu sehen sind die denkmalgeschützten Gebäude, die im Zusammenhang mit dem KZ-Außenlager Melk stehen: Das sogenannte Objekt 10 mit zynischen Inschriften wie „Arbeit macht frei“ und die KZ-Gedenkstätte Melk im ehemaligen Krematoriumsgebäude. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit der Besichtigung der Mauthausen-Fotoausstellung „Das sichtbare Unfassbare“.

Der Rundgang findet am 24. September 2023 ab 14:00 Uhr statt und dauert circa zwei Stunden. Treffpunkt ist beim Eingang zur Birago-Pionierkaserne in der Prinzlstraße 22.

Öffnungszeiten: 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Führung(en):

  • 14:00 Uhr, Dauer 120 Minuten
    Thema: Rundgang zur Geschichte des Konzentrationslagers Melk und der Gedenkkultur
    Treffpunkt: Eingang zur Birago-Kaserne Melk, Prinzlstraße 22

Anmeldungen und Rückfragen unter: info@melk-memorial.org
Anmeldeschluss für die Führungen: 21. September 2023


Schießstattweg 2, 3390 Melk

Anfahrt: Bahn (Bahnhof Melk), anschließend zehnminütiger steiler Fußweg zum ehemaligen KZ-Areal in der Birago-Kaserne Melk

Unterstützung für Versehrte auf Anfrage: info@melk-memorial.org